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Naturwissenschaftliche Experimente

Tanja (Mitte) liest zwei Hortkindern vor.

Häufig lerne sie von „ihren“ Hortkindern Neues, berichtet Tanja: „Vor kurzem haben mir die Kinder ein Experiment gezeigt, bei dem mittels Wärmeunterschiede ein gekochtes Ei durch einen Flaschenhals gezogen wird!“ Im Forscherraum des Horts können die Kinder ihre naturwissenschaftlichen Interessen ausprobieren. Neulich war sogar Geldfälschen ein Thema, aber ganz ohne kriminelle Hintergedanken, erzählt Tanja lachend: „Wir haben uns gefragt, wie man Geld fälschen kann.

Die Kinder haben dann herausgefunden, dass man ganz bestimmtes Papier dafür braucht und sind dabei auf die Frage nach Sicherheitsbestimmungen bei der Gelddruckerei gekommen.“ Ganz spielerisch würden sich diese Fragen bei den Kindern ergeben und gemeinsam wird nach Antworten gesucht – ganz ohne Smartphone übrigens: „Das muss in der Hortzeit abgeschaltet sein, wir haben da unsere Regeln“, sagt Tanja bestimmt.

Freizeit: von Basteln bis Yoga

Ein typischer Arbeitsalltag beginnt für Tanja am Schreibtisch. Vormittags notiert sie ihre Beobachtungen zu den einzelnen Kindern und berücksichtigt auch ihren kulturellen und familiären Background: „Man dokumentiert sehr viel und führt Eltern- oder Lehrergespräche als Erzieherin“, so Tanja.

Mittags kommen dann die ersten Kinder aus der Schule. Nach dem Essen und den Hausaufgaben können sie sich je nach Neigung im Hort austoben: Fußball spielen, Theater-AG, Powersport, Yoga und Basteln werden unter anderem angeboten. Außerdem gibt es nachmittags einen kleinen Kinderimbiss. „Am Abend werden die Kinder von ihren Eltern abgeholt – bis dahin räumen wir meistens schon ein bisschen auf“, erzählt Tanja.

Auch fünf Männer im Einsatz

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