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Auch fünf Männer im Einsatz

Übrigens arbeiten auch Männer als Erzieher. Das sei wichtig, meint Tanja: „Bei uns gibt es fünf Männer, die als Erzieher arbeiten, ein FSJ oder eine Ausbildung machen.“ Vor allem Studenten der Sozialen Arbeit, Sozialpädagogik oder Pädagogik absolvieren in Tanjas Hort ein Praktikum und „bleiben dann bei uns hängen“, berichtet sie. Das sei auch deswegen von Bedeutung, weil die Kinder eine männliche Sichtweise aller Themen mitbekommen. Aber egal, ob die Erzieher Männer oder Frauen sind, am wichtigsten sei es, „authentisch zu sein und Spaß an der Arbeit zu haben!“

Flexibel und belastbar sein

Wer sich für den Erzieherberuf entscheide, sollte vor allem flexibel und neugierig sein, so Tanja: „Kein Tag gleicht dem anderen. Ganz wichtig ist Empathiefähigkeit und offen für Neues zu sein – denn Kinder kommen jeden Tag mit anderen Ideen und Problemen!“ Außerdem müsse man aber auch körperlich belastbar sein: „Gerade im integrativen Bereich muss man Kinder, die im Rollstuhl sitzen, auch heben können“, betont sie.

Zudem sollte man sich bewusst sein, dass immer ein hoher Lärmpegel herrscht – allerdings gewöhne man sich daran, aber „neue Praktikanten sind am Anfang schon ganz schön platt am Abend“, lacht sie. Als Erzieher ist man ständig gefordert: „Einfach mal fünf Minuten die Augen zumachen oder aus dem Fenster sehen wie bei einem Bürojob, das geht bei uns nicht!“ Aber wenn es einem zu viel wird, könne man durchaus sagen, dass man kurz Ruhe brauche, erzählt Tanja.

Besuch von ehemaligen Kita-Kindern

Das Schönste an ihrem Beruf sei, sagt sie, dass schlechte Laune gar nicht richtig aufkomme: „Wenn man mal mit dem linken Bein aufsteht und zu den Kindern kommt, dann bringen die einen meistens schnell zum Lachen – weil sie merken, dass es einem nicht gut geht!“ Häufig kämen auch Kinder, die Tanja von Anfang an im Hort begleitet hat, Jahre später einfach zu Besuch: „Ihren Werdegang zu beobachten ist sehr interessant.“

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