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Kinder, Kinder...!

Ein Kinderlächeln vertreibt auch noch die mieseste Stimmung.

Ob Krippe, Kindergarten oder Hort: Erzieher werden überall gebraucht. Bei KITA Frankfurt betreuen sie je nach Einrichtung alle Altersklassen vom zwei Monate alten Säugling bis zum 12-jährigen Teenager. Tanja Pietsch (29) durchlief die Ausbildung zur Erzieherin und arbeitet jetzt seit sechs Jahren in einem integrativen Hort. Dort lernen und spielen Kinder mit und ohne Behinderung zusammen. Was Tanja Pietsch in ihrem Arbeitsalltag erlebt und wie ein Kinderlächeln auch noch die schlechteste Stimmung vertreiben kann, erzählt sie hier.

Eigentlich zur Kripo

Tanja Pietsch wollte mit 16 eigentlich Profilerin bei der Kripo werden. Weil dieser ausgefallene Berufswunsch unerreichbar schien, besuchte sie eine Berufsmesse und kam so auf die Idee, Erzieherin zu werden. „Man hat einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag und kann mit Menschen zusammenarbeiten. Es gibt jeden Tag etwas Spannendes zu erleben“, erzählt die junge Erzieherin.

Nach der Mittleren Reife durchlief sie zuerst zwei Jahre die Ausbildung zur Sozialassistenz – abschließend durfte sie sich staatlich anerkannte Sozialassistentin nennen. Allerdings wollte sie es dabei nicht belassen: „Das empfehlen wir bei KITA Frankfurt auch nicht, man verdient einfach zu wenig, da es einer früheren Kinderpflegerin gleich kommt.“ Sie rät daher jedem, eine Ausbildung zum Erzieher anzuschließen.

Abiturienten können sich übrigens die zwei Jahre Sozialassistenz sparen: „Sie leisten neun bis 12 Monate ein Freiwilliges Soziales Jahr ab und steigen dann direkt mit der schulischen Ausbildung zum Erzieher ein, die drei Jahre dauert“, berichtet Tanja. Das letzte Jahr der Erzieherausbildung ist das „Anerkennungsjahr“. Hier arbeiten die angehenden Erzieher direkt in einer Krippe, einem Kindergarten oder Hort mit – danach dürfen sie sich nach bestandener Prüfung staatlich anerkannten Erzieher nennen.

Pubertät und die erste Liebe

An ihrem Arbeitsplatz hat sie mit Kindern von sechs bis 12 Jahren zu tun. Am Anfang wusste sie noch nicht genau, mit welcher Altersgruppe sie arbeiten wollte: „Dann habe ich im Laufe der schulischen Praktika gemerkt, ich kann mit Hortkindern am besten!“ erzählt sie. „Man spricht auch über Themen wie die Pubertät und die erste Liebe“, erzählt die junge Erzieherin. Weil sie genau diese Entwicklungsstufe der Kinder spannend findet, hat sich Tanja für den Hort entschieden und nicht etwa für den Kindergarten oder die Krippe, wo es die ganz Kleinen zu betreuen gilt. Dort wird viel mit den Kindern kreativ gestaltet: „Das liegt mir nicht so, ich mache lieber Sport oder naturwissenschaftliche Experimente“, lacht sie.

Naturwissenschaftliche Experimente
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