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Jorrits Highlights der Ausbildung

Die „Hamburger University“: In München besteht bereits seit 1991 das repräsentative nationale Schulungscenter, wo interne Weiterbildungsprogramme des Restaurant Managements stattfinden.
Eine von sieben Corporate Universities weltweit

abiQ: Was hat dir während deiner Ausbildung und deines Studium besonders gut gefallen?
Jorrit Waldschmidt: Highlights während der Ausbildung waren die überbetrieblichen Weiterbildungen in unserer Zentrale in München. Das ist heute noch jedes Mal ein Highlight, wenn man ein Vorstandsmitglied oder eine Person, die man aus dem Fernseher oder der Zeitung kennt, in der Realität trifft. Ein wirklich großes Erlebnis war die Überreichung einer Anerkennung durch die DEHOGA als bester Azubi in meiner IHK. Mit Sektempfang, Fotografen und Schulleitern, die einem die Hand schütteln und allem was zu einer solchen Veranstaltung gehört. Da muss man sich danach schon einmal wieder selber auf den Boden holen.

Am Ende meiner Ausbildung nahm ich an den Landesmeisterschaften für Azubis teil. Das kann ich jedem empfehlen. Man lernt bekannte und einflussreiche Personen in der Gastronomie kennen. Leider schaffte ich es nur auf den vierten Platz, das ärgerte mich, aber die ersten drei waren gute Ausbildungskollegen von mir, da war kein Anlass für Neid. Mittlerweile bin ich auch im neunten Restaurant während meiner Laufbahn. Am Anfang war ich sehr aufgeregt, wenn etwas Neues kam, aber inzwischen finde ich es jedes Mal spannend, andere Teams und Restaurants kennen zu lernen. Im Januar werden wir mit meinen Kommilitonen und den Stuttgarter Azubis zu unserem Lieferanten „Havi Logistics“ fahren. Das wird ein hochinteressanter Blick in unsere Supply Chain, sozusagen die Verbindungsstelle zwischen unseren Herstellern und den Restaurants. Auf jeden Fall ein Highlight!

abiQ: Was hattest du dir ganz anders vorgestellt?
Jorrit Waldschmidt: Am Anfang alles. Man sieht bei uns als Gast immer nur die Theke und das rege Treiben, das dort  stattfindet. Aus diesem Grund dachte ich auch nie bei McDonald´s meinen Karriereweg zu bestreiten. Aber wir bieten so viel mehr. Die ganzen Abläufe, die der Gast nicht sieht, wie Kalkulationen, Umsetzungen von Werbemaßnahmen, Öffentlichkeitsarbeit zum Beispiel in Fußballvereinen,  die riesigen Lieferungen, die in genauso großen Lkws ankommen und letztlich die Zentrale in München, welche alles koordiniert und unterstützt. Das alles sind Dinge, die mich auch heute noch staunen lassen, dass dieses ganze Konstrukt genauestens durchdacht und geplant ist und auch funktioniert. Und eben die beruflichen Möglichkeiten, die allen geboten werden, die Ketchup im Blut haben. Selbst unsere Vorstände waren alle einmal Mitarbeiter in den Restaurants und das merkt man.

abiQ: Mit welchen Themen beschäftigst du dich während der Ausbildung und des Studiums?
Jorrit Waldschmidt: Während der Ausbildung lernt man alle im Restaurant anfallenden Aufgaben kennen. Das geht von der Gästebetreuung und der Produktion unseres Essens über die Bestellung und Annahme der Rohprodukte bis hin zur Koordination des Restaurantbetriebs.

Auch in der Verwaltung lernt man viel dazu. Der ganze Prozess von der Bewerbung über die Einstellung bis hin zur korrekten Handhabung der Arbeitsdokumente wird einem nach und nach beigebracht. In der Berufsschule werden dazu noch Kenntnisse vermittelt, welche einem ein gutes Grundwissen mit auf dem Weg geben. So hat man dort auch Kochunterricht und lernt zusammen mit den Hotelfachleuten einen perfekten Service. Aber auch rechtliche Hintergründe und der richtige Umgang mit Zahlen werden einem dort nahe gebracht.

Im Studium geht es dann mehr um das „große Ganze“. Die Zusammenhänge im System zu verstehen und zu lernen, wie man dann betriebswirtschaftliche Problemstellungen fachlich korrekt anpackt. Dieser Stoff baut durchaus auf dem Ausbildungsinhalt auf. Hier wird dann auch noch mehr Wert auf theoretische Aspekte gelegt, wie gelingt mir eine durchdachte Preissetzung? Was kann ich  an Werbemaßnahmen für mein Restaurant planen? Wie motiviere ich mein Team, damit wir gemeinsam unsere Ziele erreichen können? So sind wir am Ende des Studiums optimal auf unsere Herausforderungen im Betrieb vorbereitet.

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