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Ketchup im Blut

Jorrit konnte während seiner Ausbildung alle möglichen Stationen in den Restaurants durchlaufen.
Seine Karriere bei McDonald's startete Jorrit am Tresen

Erst die Ausbildung, jetzt das duale Studium: Jorrit Waldschmidt macht Karriere bei McDonald’s. Sein Ziel: das Masterstudium erfolgreich beenden und dann in der Münchner Niederlassung durchstarten.

abiQ: War es deine Liebe zu Fast-Food oder der Wunsch, bei einer großen Weltmarke zu arbeiten, der dich zu deinem jetzigen Arbeitgeber geführt hat?
Jorrit Waldschmidt: Sowohl als auch! Jeder kennt es, die ein oder andere längere Nacht noch in einem unserer Restaurants ausklingen zu lassen. Aber ich  erinnere mich  auch noch an meine Kindheit: Nach dem Schwimmunterricht sind meine Eltern immer mit mir ein „Happy Meal“ essen gegangen. So etwas vergisst man nicht. Gerade für meine Großeltern war das immer wieder ein neues Erlebnis. Aber auch bei einem großen Arbeitgeber zu beginnen, war für mich von Interesse. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten und man kann sich innerhalb von McDonald´s in so ziemlich jedem Aufgabenbereich entwickeln, wofür andere viel reisen und oft die Unternehmen wechseln müssen. Das schätze ich sehr.

abiQ: Wie lief denn dann deine Bewerbungsphase  ab?
Jorrit Waldschmidt: Man hört immer wieder von Freunden und Kollegen von langen und sehr anstrengenden Bewerbungsprozessen. Ich finde, McDonald’s ist da sehr unbürokratisch. Das heißt nicht, dass weniger genau auf die Bewerber geschaut wird oder jeder einfach durchkommt. Ich glaube, dass die Recruiter einfach nur auf die wichtigen Dinge bei den Bewerbern schauen und das in einem sehr familiären Klima. Da muss keiner Angst haben.

Angefangen habe ich mit 17 Jahren. Mein Vater, meine Stiefmutter und ich saßen im McCafé in Herbolzheim. Ich überlegte, wo ich einen Schülerjob machen könnte. Meine Stiefmutter stand auf, ging an die Theke und fragte nach einer Möglichkeit für mich, dort anzufangen. Nach einem Gespräch mit der Restaurantmanagerin, ging es ein paar Tage danach auch schon los. An einem Mittag ging ich dann zu meiner Managerin und sagte, ich wolle eine Ausbildung machen. Im Nachhinein war das wahrscheinlich etwas direkt formuliert, aber sie fand die Idee gut und wenig später saß ich auch schon im Büro meines damaligen Franchisenehmers und wir unterhielten uns über die Eckpunkte der Ausbildung.

Die Entscheidung für das Duale Studium war bei mir mit dem Wunsch eines Wechsels nach Stuttgart verbunden. Mein damaliger Franchisenehmer unterstützte mich hierbei und war jederzeit Mentor im Bewerbungsprozess. Ein gutes Gefühl, wenn man etwas Rückendeckung hat. Und auch der Bewerbungsprozess für das Studium war überraschend unkompliziert. Viele Leute aus der Zentrale in München kannten mich bereits, obwohl ich diese noch nie gesehen hatte. Wir sind ein großes Unternehmen, aber auch eine große Familie. Da lernt man mit der Zeit wirklich viele Menschen kennen.

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