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„Diese Ausbildung war genau das Richtige für mich“


Simone Terbrack ist glücklich über die Ausbildung an der Stage School.
Simone Terbrack absolviert die Ausbildung an der Stage School.

Simone Terbrack kurz vor der Prüfung zum Bühnendarsteller im Interview

Die aus Bayern stammende 20-jährige Simone Terbrack absolviert eine Ausbildung zur Bühnendarstellerin an der Stage School in Hamburg. Dafür ist sie extra von Bayern in die schöne Stadt im Norden gezogen. Kurz vor ihrer großen Abschlussprüfung stand sie Stuzubi in der stressigen Zeit Rede und Antwort.

Stuzubi: Du bist im dritten Jahr der Ausbildung an der Stage School und stehst kurz vor der Prüfung. Was ist Bestandteil der Prüfung und wie bereitest du dich darauf vor?

Simone: Die Prüfung zum Abschluss als Bühnendarsteller besteht aus einem Hauptprogramm, das für alle Schüler verpflichtend und identisch ist. Für diesen Hauptteil muss jeder ein großes Soloprogramm vorbereiten, das acht bis zehn Minuten lang ist und alle an der Schule unterrichteten Disziplinen, Tanz, Gesang und Schauspiel, abdeckt. Daran anschließend wird jeder Prüfling noch in einer separaten Stepp- und Tanzeinheit von der Jury bewertet. Für die Prüfung sollte darüber hinaus jeder Schüler noch weitere acht Prüfungssongs im Petto haben sowie zwei Schauspiel-Monologe. Die müssen aber nur vorgetragen werden, wenn die Jury sie noch zusätzlich hören beziehungsweise sehen möchte.

Ich persönlich habe jetzt gerade, vier Wochen vor der Prüfung, mein Soloprogramm fertig gestellt. Jetzt heißt es für mich, es immer wieder durchzugehen und es zu üben. Im Vorhinein muss man sich natürlich überlegen, wie das Soloprogramm aussehen soll und welche der drei Bereiche man in welcher Form und Intensität einfließen lassen will. Ich habe meinen Schwerpunkt auf das Schauspiel und den Gesang gelegt und den Tanz nur kurz eingebunden, da ich meine Stärken klar in den zwei Disziplinen sehe. Aber ich denke, dass es wichtig ist, dass man alle Disziplinen beherrscht, auch den Tanz. Durch ihn lernt man Körperbewusstsein und wie man mit seinem Körper umgeht, was einem wiederum im Schauspiel hilft. Das zeigt, dass sich alle drei Disziplinen sehr gut ergänzen.

Stuzubi: Jeder Prüfling erzählt in seinem Soloprogramm eine eigene Geschichte. Was hast du dir ausgedacht?

Simone: Ich erzähle die Geschichte einer Prinzessin, die seit Jahren auf einem Turm gefangen ist, ganz wie Rapunzel. Viele Prinzen sind schon vorbei geritten und haben sie nicht gerettet. Eines Morgens steht sie auf und weiß, dass sie heute ein Prinz retten wird. Als dieser schließlich auch kommt, ist dieser jedoch überhaupt nicht nach ihrem Geschmack und sie schneidet lieber ihren Zopf ab, als sich von ihm retten zu lassen.

Mit dieser Geschichte kann ich gut verschiedene Stimmungen darstellen. Die am Anfang glückliche Prinzessin, die voller Hoffnung auf ihre Rettung ist und dann bitter enttäuscht wird und wütend zurück bleibt.

Durch die Zeit an der Stage School hat Simone an tollen Erfahrungen gewonnen.
Simone steht kurz vor der Abschlussprüfung ihrer Ausbildung.

Stuzubi: Das hat dich zu einer Ausbildung an der Stage School bewogen?

Simone: Das war eigentlich reine Glückssache. (lacht) Mein damaliger bester Freund wollte auf die Stage School, allerdings nicht alleine. Daher habe ich mich auch beworben, mit der Einstellung: „Gucke ich mir die Schule doch einfach mal an.“ Ich wurde dann auch tatsächlich zum Workshop eingeladen und war danach total begeistert. Jetzt bin ich froh an der Stage School zu sein.

Stuzubi: Wie beschreibst du rückblickend die drei Jahre der Ausbildung?

Simone: Da gibt es wahnsinnig viel, was ich über die tolle Ausbildung an der Stage School erzählen könnte. Ich habe mich auf jeden Fall in diesen drei Jahren unheimlich entwickelt. Ich könnte mir nicht vorstellen, so zu sein, wie ich jetzt bin, wenn ich diese Ausbildung nicht gewählt hätte. Der Grund dafür ist, dass man sich sehr gut kennenlernt. Vor allem fürs Schauspiel muss man wissen, wer man ist. Das lernt man in keiner anderen Ausbildung in dieser Form. Auch wenn es, wie überall, Höhen und Tiefen gibt und man ab und zu zweifelt, war es im Nachhinein die beste Wahl für mich.

Stuzubi: Was sind deine beruflichen Pläne nach der Stage School?

Simone: Meine beruflichen Pläne hängen natürlich auch davon ab, ob ich die Prüfung bestehe. Für alle die bestanden haben gibt es nämlich bis Juli das große Abschlussprojekt, bei dem das Musical „42nd Street“, ein Stepp-Musical, vorgeführt wird. Außerdem werden die besten Solo-Projekte von den Schülern auf der Bühne vorgestellt. Da würde ich natürlich gerne dabei sein.

Im Anschluss mache ich von Juli bis Oktober ein Praktikum bei einem Radiosender in Hamburg. Und ansonsten werde ich auf Auditions gehen und mich fleißig bewerben. Auch jetzt mache ich nebenbei schon etwas im Filmschauspiel, was ich auch weiter vertiefen kann. Kurz gesagt, ich schaue, was auf mich zukommt. Das Zertifikat, das ich die Bühnenreife erlangt habe und ausgebildete Bühnendarstellerin bin, eröffnet mir auf jeden Fall viele Möglichkeiten.

Übrigens Simone hat die Prüfung bestanden und konnte bei „42nd Street“ auf der Bühne ihr Talent vielen Zuschauern zeigen.

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